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Sie entstand im April 2005, während die Abschlußdarbietungen von "Response - Afrika" stattfanden. Von diesen gibt es mittlerweile eine DVD, die darüberhinaus auch weitere erläuternde Texte und Bildmaterialien enthält. Sie kann bei mir per eMail gerne angefordert werden


Mein Name ist Christoph Hillmann. Ich habe die Inhalte für diesen Response - Workshop entworfen, gesammelt, arrangiert und komponiert und ihn mit viel Unterstützung der KlassenlehrerInnen und der Schülerinnen und Schüler geleitet. Ihr findet mich und meine Musik unter www.hillboxx.de.
Schreiben könnt Ihr mir unter response@hillboxx.de.

Den Auftrag für die Arbeit hatte ich vom WDR und Kölnmusik. Mein besonderer Dank gilt Lucas Schmid, der mich für den Workshop "entdeckt" und vorgeschlagen hat und Agnes Rottland, die mich für die Idee von "Response" nachhaltig begeistert und organisatorisch unterstützt hat.

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Vorspann ....................(oben)


„Response – Afrika“


Ihre eigene Kreativität ist für Kinder der ideale Zugang für „fremde“ Kulturen und unbekannte Musik. Diese Erkenntnis steht im Mittelpunkt der „Response“- Projekte.

So haben Kinder aus sechs Grundschulklassen in jeweils sechs Doppelstunden Trommeln selber gebaut, bemalt und dazu in Bildbeispielen Farben und Formen des antiken und heutigen Afrika kennengelernt. Sie haben mit Worten der uralten Bantusprache experimentiert und erfahren, wie es klingt, wenn afrikanische Schulkinder in ihren Klassen singen. Sie haben Trommel- und Liedarrangements ausprobiert, die auf ein Konzert der WDR-Bigband zum Thema Afrika hinführen, das die Kinder gemeinsam besuchen werden.
In Bastelarbeiten, Phantasiereisen zu Musik und Gesprächen in den Klassen ging es um den Kontrast von modernem und traditionellem Leben in Afrika. Und in der Vertonung und Gestaltung von afrikanischen Märchen konnten die Kinder mit einfachsten Materialien und viel Spaß ihre alten und neuen kreativen Möglichkeiten anwenden.

Eine Geschichte in Bildern... ....................(oben)
Mit Trommelbau fing alles an...
...ähnlich wie Pizzateig...
...mit klebrigen Händen die Lagen gut verstreichen...
...Solo auf fertiger Trommel...
...Bumm und Paff - Paff waren die ersten Klänge - und der Rhythmus für das Finale!
...wir suchen Klänge für unsere Märchentheatermusik...
...morgendliche Action...
Das Finale wird zum Klavier geprobt - bei der Aufführung wird es mit Kontrabass und Saxophon gespielt!
...mittlerweile kennen wir alte Bantusymbole und die ersten Trommeln sind bemalt...
... mit den Gedichten wurde ich überrascht...
Wir lesen afrikanische Märchen...
...und machen Theaterstücke mit Musik daraus...
Der König und Mutales Freundin...
...Probe...
...ein Teil der "Bigband" und Kalulu, der Hase...
...Huhn oder Adler? Die Entscheidung für eine Rolle scheint gefallen...
...versunken im Spiel...
...königlicher Alarm am frühen Morgen...Ruhe bewahren!
Eindrücke von Afrika...ein Tryptichon in Arbeit...
Vorbereitung für die Dekoration im Rheingartenfoyer in der Kölner Philharmonie...
Ohne Agnes Rottland und die beteiligten Klassenlehrerinnen wäre nicht halb so viel entstanden...
....viel Spaß!!!
"Danach...".................... (oben)
Steptanz war Teil der Abschlußaufführung im Rautenstrauch Joest Museum...Ulrike Neth leitet das "tap club" - Studio für Steptanz
Erschöpft nach der Performance...


Ein Abschiedsbuch der Klasse 4a der KGS Forststrasse mit Briefen und Zeichnungen war eine besonders schöne Überraschung. In Mehris Bild werden Aja (Addy) und Kofi (Annan) besungen...
Und mehr... ....................(oben)
Im Verlauf des Workshops wurde klar, daß eine kurze Darbietung der Kinder als Overture für das Bigband Konzert möglich sein würde. Teilnehmer eines Kinderprojektes gemeinsam mit den "Profis" des WDR - das hatte es in dieser Form in Köln noch nicht gegeben. Leider hieß das auch auswählen - für knapp 150 Kinder würde kein Platz auf der Bühne sein. So habe ich die verschiedenen Lieder aus dem Projekt für die Besetzung mit Gästen und ausgewählten Musikern des WDR Bigband arrangiert und das gelungenste Ergebnis präsentiert. Zwei Klassen aus dem Responseprojekt sangen und spielten also mein Arrangement des afrikanischen Liedes "Nyandolo" von Ayub Ogada und bildeten damit den Auftakt - und nach Meinung "hochkarätiger Gäste" auch einen frühen Höhepunkt - für den Konzertabend "AFRICA" mit dem berühmten Arrangeur Michael Gibbs in der Kölner Philharmonie. Das Ereignis wurde auf WDR III live übertragen. Die Kinder der Montessori Schule Gilbachstrasse und der Albert Schweitzer Grundschule in Weiss waren absolut phantastisch - hatten tolle Energie beim Singen und Trommeln und spielten das wirklich nicht einfache Arrangement mit Specials und Soli mit ansteckender Begeisterung. Das Publikum wirkte fast erleichert, als es endlich mitklatschen durfte. Ich stand als "Conductor"vor den knapp 50 Kindern und der beeindruckenden WDR Bigbandkulisse mit vier Drummern und Percussionisten mit dem riesigen Saal im Rücken - und war dank der Kinder unmittelbar vor mir tatsächlich überhaupt nicht nervös. Wir haben die positive Stimmung aus den Klassen mitgenommen und das Ereignis genossen.
Presse: ....................(Oben)
Eine rasante Mischung aus Jazz und Weltmusik

 

Im Rautenstrauch-Joest Museum wandelten Grundschüler und professionelle Musiker auf dem Grad zwischen Jazz und Weltmusik.

von Philipp Wurm

Innenstadt – Eng an eng saßen die Zuschauer auf den Treppenstufen und die, die keinen Sitzplatz mehr ergattern konnten, standen auf dem Korridor und lehnten sich an das Geländer.

Alle miteinander blickten auf den Flur zwischen erstem und zweitem Stock im Rautenstrauch-Joest-Museum. Dort saßen Mädchen und Jungen im Schneidersitz und trommelten auf mit Pergament überzogenen Blumenvasen. In deren Mitte standen, in legere Zweiteiler gekleidet, professionelle Jazzmusiker – und bedienten Percussion-Instrumente, Saxophon und Bass. Das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt ergab eine rasante Mischung aus Jazz und Weltmusik.

In einem von KölnMusik und dem WDR ausgerichteten Workshop unter dem Titel „Response 2005“ hatten sich die Grundschüler unter der Leitung des Komponisten Christoph Hillmann das Repertoire für das Treppenhauskonzert angeeignet. Nachdem sich die Kleinen ihre Trommeln selbst gebastelt hatten, machten sie sich mit großem Eifer daran, Rhythmen einzuüben. Hillmann konzentrierte sich dabei aus dem Jazz und traditioneller afrikanischer Musik. Der Workshop fand bereits zum achten Mal statt, in diesem Jahr beschäftigte man sich erstmals mit Genres jenseits der „Neuen Musik“. Dritte und vierte Schulklassen der Albert-Schweitzer-Schule in Weiß, der Grundschule Olpener Straße in Brück, der Grundschule Forststraße aus Rath-Heumar und der Montessori-Schule aus der Innenstadt waren an dem Musikprojekt beteiligt. „Die Kinder waren richtig im Glück“, berichtete Agnes Rottland, zuständig für Jugenprojekte bei „KölnMusik“ vom Verlauf des Workshops. Besonders das Improvisieren habe ihnen Spaß gemacht.

Die musikalische Vorführung im Museum wurde schließlich aufgelockert durch afrikanische Fabeln, die die Grundschüler mit lautmalerischen Klängen umrahmten. Am Ende ertönte rauschender Applaus für die Nachwuchs-Trommler – und ein Honorar gab’s obendrein: Freikarten für ein Konzert der WDR-Bigband.

Kölnische Rundschau am 12.05. 2005

Zurück zu den Wurzeln

VON MARTIN WOLTERSDORF, 24.05.05, 07:03h


Die WDR-Bigband unter Leitung von Michael Gibbs begeisterte in der Kölner Philharmonie mit afrikanischem Programm.

Das Thema lautete Afrika. Der Schlagwerker Christoph Hillmann hatte an Kölner Grundschulen Eleven in einem Workshop diesbezüglich Rhythmen und Liedformen eingeschärft. Und jetzt saßen sie da, 45 Jungen und Mädchen, die trommelten, klatschten und sangen, was das Zeug hielt.

Vor sich die Zuhörer im ausverkauften Saal der Kölner Philharmonie. Hinter sich die Musiker der WDR-Bigband. Musikalisch umsorgt von zwei Schlagzeugern, Hans Dekker und Adam Nussbaum, sowie einem Perkussions-Doppel, Rhani Krija und Mokhtar Samba. Das war aber nur die Ouvertüre zum jüngsten Projekt des Rundfunk-Jazzorchesters. Thema: „Africa“, initiiert und gelenkt von Komponist und Edel-Arrangeur Michael Gibbs.

Zu dessen speziellen Eigenarten zählt eine ganz besonders: die Rückbesinnung auf seine Wurzeln. Gibbs wurde in Harare, Zimbabwe, ehemals Rhodesien, geboren. Als weiblicher Gast empfahl sich Sabine Kabongo, zuletzt eingebunden im „Syndicate“ von Joe Zawinul. Meriten erlangte sie im A-cappella-Damenchor „Zap Mama“. Mit stellenweise ungeheurem Drive fächerte die Truppe Facetten südafrikanischer Musik auf. Doch nicht nur das, in Songs von Michael Brecker, Heiner Wiberny oder Steve Swallow erweiterte das Ensemble den abgesteckten Rahmen und blieb doch dem Thema treu: „Africa“.

Ein köstliches Schmankerl kredenzten Gibbs und die Band mit Ellingtons „Caravan“, vorgestellt und solistisch betreut von Trompeter Klaus Osterloh. Eine originelle Bearbeitung mit überraschenden Akzenten. Michael Gibbs Stärken, das nuancierte, differenzierte Spiel der Klänge einerseits, die rhythmische Force bis hin zu flackernden Rock-Spots der E-Gitarre andererseits, abgefedert da wie dort durch weiche orchestrale Brechungen, ist nicht neu, jedoch immer wieder faszinierend.

Viel Beifall deshalb am Ende der Vorstellung.

(KStA)

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Liebe TeilnehmerInnen,
jetzt ist es höchste Zeit, Eure eigene Rubrik zu eröffnen. Auch hier werde ich noch Einiges nachreichen, aber jetzt will ich erst einmal ein Versprechen einlösen:

Für Eure eigenen Ideen zu „Kane Kane Umunani Gatanu“ hatte ich Euch Wörter gegeben ohne zu verraten, was sie eigentlich bedeuten. Das sollt Ihr nun erfahren. Eure Frage, ob es sich um Schimpfwörter handelt, hatte ich ja bereits verneint und Euch bei der Gelegenheit gestanden, dass die Wörter für Körperteile und Zahlen stehen. Nun sollt ihr es wie versprochen aber ganz genau wissen:

 Miguu - Beine

Masikio – Ohren

Unywele – Haare

Shingo – Hals

Pua – Nase

Kinywa - Mund

Diese Worte sind auf Kiswahili (sprich: Kisuahahili). Das ist die heutige Sprache zum Beispiel in Kenia, Uganda und Tansania. Eigentlich heißt die Sprache Swahili und die Silbe Ki steht allgemein für "Sprache".
Ich fand es interessant zu lernen, das der Begriff aus dem Arabischen kommt: „As – Sawahili“  bedeutet „Küstenbewohner“. Tatsächlich liegen die Länder Kenia und Tansania an der afrikanischen Küste - aber: das gilt für so viele Länder auf diesem Kontinent. Wie der Begriff wohl entstanden ist?

Weil die Sprache von 50 Millionen Menschen verstanden wird ist sie übrigens zur Amtssprache der Afrikanischen Union bestimmt worden.

Wir haben außerdem die Zahlen von Eins bis Zehn benutzt. Die heißen nacheinander:

limwe, kabili, gatatu, kane, gatanu, gatandatu, kalindwi, umunani, itschenda, itschumi.

Diese Worte sind auch aus einer Bantusprache mit dem Namen Kinyarwanda. Sie wird immerhin von über 7 Millionen Menschen in Ostafrika gesprochen und ist zum Beispiel die Amtssprache in Ruanda.

Wenn ihr wissen wollt, wo die genannten Länder liegen könnt Ihr hier nachschauen! (weltkarte.com)

giraffe

Danke Heiko - finde ich auch!
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